"Als Spitzensportler im Langstreckenschwimmen ist man viel unterwegs, ob im Chinesischen Meer, im Seitenarm des Amazonas oder im Ärmelkanal. Die Wettkämpfe von 10 bis 88 Kilometer finden in Seen, Meeren und Flüssen auf der ganzen Welt statt. Dabei werden die Athleten von Booten begleitet, um die Nahrungsaufnahme bei einer Wettkampfzeit von bis zu 10 Stunden zu gewährleisten. Leider ist es schon vorgekommen, dass Schwimmer von der Schiffsschraube verletzt wurden und das Rennen aufgeben mussten. Aber auch im Alltag kann jeder Mensch unvorhergesehen in die Lage kommen, auf eine Bluttransfusion angewiesen zu sein. Je mehr Menschen die Aktion „mit Herzblut für Thüringen“ unterstützen, umso höher die Chance, dass auch mehr Menschen geholfen werden kann. Als Thüringer Sportler unterstütze ich die Aktion „mit Herzblut für Thüringen“ und bin natürlich bereit, Blut zu spenden.“

Christian Hansmann – ehemaliger Langstreckenschwimmer

Christian Hansmann hat als erster Erfurter Spezialist für die langen Distanzen im Freiwasser sehr viel zur Popularität dieser bis dato wenig bekannten Facette des Schwimmsports beigetragen. In den Jahren 2002 und 2004 wurde er Mannschafts-Europameister und im Jahr 2003 Vizeweltmeister mit der Mannschaft über 25 km.

Mit dem krönenden Abschluss seiner sportlichen Karriere, der Kanaldurchquerung von Dover nach Calais, erlangte der Ausdauerspezialist im Wasser endlich für seine Sportart so viel mediale Aufmerksamkeit, wie sie das Langstreckenschwimmen durchaus verdient und diesem lange vorenthalten blieb.