Weltweit anerkannter ethischer Kodex
Grundlage der Tätigkeit aller Organisationen sind gemeinsam festgelegte und weltweit anerkannte ethische Normen für Blutspenden und Blutübertragungen:
- Die Blutspende muss unter allen Umständen freiwillig sein; auf den Spender darf keinerlei Druck ausgeübt werden.
- Der Spender soll über alle Risiken aufgeklärt werden, die mit der Blutentnahme zusammenhängen; die Gesundheit und Sicherheit müssen ständig im Auge behalten werden.
- Finanzieller Nutzen darf weder für den Spender, noch für denjenigen Beweggrund sein, der für die Blutentnahme zuständig ist. Die freiwillige, unentgeltliche Blutspende soll stets gefördert werden.
- Die Anonymität des Spenders und des Empfängers muss - von Sonderfällen abgesehen - gewahrt bleiben.
- Bei der Blutspende darf keine nachteilige Unterscheidung auf Grund von Rasse, Staatsangehörigkeit oder Religion gemacht werden.
- Jedem Patienten müssen – ungeachtet seiner finanziellen Lage – Blut oder Blutprodukte verabreicht werden können.
Das Leitbild der DRK-Blutspendedienste spiegelt sich in den sieben Grundsätzen des Deutschen Roten Kreuzes wider.



